Lago Maggiore (2016)

Aufbruchstimmung und Heimreise

Samstag, 28.05.2016

Es ist das Ende der Pfingstferien. Bereits gestern haben viele Camper mit schulpflichtigen Kindern den Heimweg angetreten. Und heute setzte sich das fort. Der Campingplatz lichtete sich und wir konnten jetzt aus den Womos auf den See gucken.

 

Um halb elf hatten wir uns zum gemeinsamen Frühstück verabredet. Danach sind einige mit den Motorrädern nach Verbania gefahren, um den Wochenmarkt zu besuchen.

 

Wir haben stattdessen mit dem Packen begonnen, was bei uns nicht solange dauerte. Dann habe ich den Blog in Bild und Text aktualsiert Als die anderen wiederkamen, wurden die Moppeds aufgeladen. Um 19:00 waren alle Womos gepackt, die Anhänger angehängt und wir sind gemeinsam ins Campingrestaurant gegangen, um Pizza oder Burger zu essen.

 

Nächtliche Heimreise durch den Gotthard Tunnel

Ursprünglich hatten wir vor, am Sonntag nach Hause zu fahren. Da aber zu erwarten ist, dass der Gotthard-Tunnel wegen des starken Rückreiseverkehrs ein Nadelöhr mit langen Wartezeiten ist, wollten wir den Tunnel in der Nacht durchfahren. So um 21:00 waren wir fast alle abfahrbereit und starteten. Ich musste noch tanken und habe es an 3 Tankstellen in Verbania versucht, ohne Erfolg. Entweder funktionierte der Kartenautomat nicht oder meine Karten wurden nicht akzeptiert oder die Säule, die ich angesteuert hatte, war nicht für Kartenzahlung vorgesehen. Na super, italienische Technik eben. Also weiter die Uferstraße bis ins schweizerische Bellinzona und wie erwartet keine Probleme bei der ersten Tankstelle.

 

Währenddessen blitzte und donnerte es hinter allen Bergen. Als wir die Autobahn in Richtung Gotthard-Tunnel hochfuhren, hat das Gewitter uns auch erreicht. Es kübelte aus Eimern  und ich musste sogar die Geschwindigkeit reduzieren. Vor dem Tunnel gibt es eine Ampelanlage mit einem Rückstau von 5 Kilometer im Schritttempo. Ab dem Ampel-Grün ging die Weiterfahrt reibungslos und völlig entspannend. Kurz nach 02:00 passierten wir die unbewachte Grenze in Basel und suchten uns einen Übernachtungsplatz. Wir fanden ihn auf einem Edeka-Parkplatz im Gewerbegebiet von Müllheim. Dort schliefen wir in völliger Ruhe bis 10:00 und waren richtig ausgeschlafen. Dann ging es ab Mittag die stark befahrened A5 weiter bis nach Hause.

 

Es waren 10 tolle Tage am Lago Maggiore. Wir haben in der Gruppe sehr unterschiedliche aber alles nette Menschen kennengelernt und einige (Facebook-)Freundschaften geschlossen. Wir treffen uns bestimmt wieder bei einer der nächsten Motorradreisen. Gaby, die während meiner Motorradtouren mit den Hunden am Campingplatz bleiben musste, hat die Auszeit gut mit Buchlesen verbracht und sich erholt. Eines hat sich bestätigt: Campingplätze sind nichts für uns. Zuviele Menschen, zuviel Trubel insbesondere während der Schulferien und etwas nervöse Hunde, weil sie meistens angeleint sein müssen. Wir sind eben überzeugte Stellplatzbesucher und Freisteher.