Spanien (2016)

La Azohia

Tag 13-14: Samstag 23. und Sonntag 24.01.2016

 

Nach 5 Tagen am Campingplatz in Puerto de Mazarrón war die Zeit gekommen, weiterzuziehen. Wir hatten uns als Ziel La Azohia ausgesucht. Das liegt lediglich 10 km entfernt. Am Ende sind wir 93 km gefahren bis wir dort ankamen.

 

Wir haben uns nicht etwa verfahren, sondern mussten vorher noch nach Cartagena. Dort musste ich im Orange Shop klären, wie das Aufladen meiner SIM-Karte funktioniert. Mein Volumen war zu Ende und ich hatte noch einen Guthaben von €21. Das galt es zu aktivieren. Jetzt bin ich umfangreich informiert, wie ich das selbst machen kann. Die Erklärung  erfolgte nicht etwa in englisch, sondern ich musste meine kaum vorhandenen Spanischkenntnissen hervorholen. Wieder einmal sprach dort kein Mitarbeiter englisch. Aber beharrlich wie ich eben bin, habe ich nicht aufgegeben bis ich alles verstanden habe.

 

Dann wollten wir noch zu einer Tankstelle, die ausländische Gasflaschen auftankt. Leider waren wir nicht erfolgreich, denn ich hatte kein Euro-Füll-Set dabei. Der Tankwart war sehr bemüht eine Lösung zu finden, schleppte immer wieder neue Adapter herbei, aber leider passte keiner. Zum Dank für seine Bemühungen habe ich gleich bei ihm meinen Dieseltank aufgefüllt.

 

Die Suche nach einem freien Stellplatz

In La Azohia wollten wir frei stehen. Die Straße nach La Azohia ist eine Sackgasse. Wir dachten, dass bestimmt nicht viele Wohnmobile den Weg dorthin finden. Aber da hatten wir uns getäuscht. An den unmöglichsten Stellen standen sie und sehr viele waren wesentlich größer als unser Womo. Sie hatten alle ihre Stühle ausgepackt und saßen in der Sonne. An einer Stelle war ein Parkplatz auf Sandboden mit vielen Schlaglöchern, der den Berg hinauf ging. Am Eingang stand ein Camping-Verbotsschild, das gilt aber in Spanien im Winter nicht und das Campen wird von der Polizei geduldet. In der ersten Reihe standen nur Liner, einer neben dem anderen, eben Kuschelcamping. Dahinter standen in allen Ecken bis ganz oben weitere Wohnmobile. Wir fuhren ziemlich weit dem Berg hinauf, sahen uns um und waren uns einig. Nee, hier stellen wir uns nicht dazu. Also langsam den Berg wieder runter und aufpassen nicht aufzusetzen.

 

Wir fuhren wieder in Richtung Ortsausgang und fanden 200 m weiter einen sehr großen Platz, auf dem ein einsames Wohnmobil stand. Wir fragten uns, warum die eben alle so gedrängt standen, wenn hier so viel Platz ist? Gibt es da etwa einen Haken? Nein, es gab keinen Haken. Wir stellten uns ziemlich weit hinten hin, gingen am Strand Gassi mit den Hunden (mit Kot-Tüte) und genossen dann den Sonnenuntergang von unserer Hecksitzgruppe aus.

 

Lecker essen unter Palmen

Der Sonntag war ein wunderschöner Tag. Als erstes parkten wir um und stellten uns in die erste Reihe. Die Sonne schien, das Meer glitzerte und Mittags hatten wir 21 Grad. Wir holten die Liegestühle raus und genossen den Tag. Viele Spanier waren zu Fuß unterwegs. Wir bemerkten, dass viele in ein nur 50 m entferntes Restaurant mit einer großen Terrasse unter Palmen gingen. Wenn so viele Einheimische dort am Sonntag essen gehen, dann muss das gut sein. So beschlossen wir um 15:00 dorthin essen zu gehen und waren sehr zufrieden.

 

Hier in La Azohia ist es so schön, dass wir noch ein paar Tage bleiben wollen.

Und das gab es heute zu Essen