Spanien (2016)

Ausspannen auf Rancho Buena Vista

Tag 19-22: Freitag 29.01. bis Montag 01.02.2016

 

Eigentlich wollten wir nur 2-3 Tage bleiben, es sind dann doch mehr geworden. Der Platz ist sehr erholsam und wir haben auch nette Nachbarn. Das Gelände ist sehr weitläufig mit reichlich Platz. Um uns herum ist nichts. Es gibt viele hier, die überwintern und haben entweder Autos oder Motorräder dabei, um damit in den Nachbarorten zum einkaufen oder essen zu fahren. Ein schweizer Dauercamper, der schon viele Jahre hierher kommt, hat einige Modellflugzeuge und eine Drohne dabei, die er regelmäßig fliegen lässt. Der Sellplatzbetreiber hat ihm etwas abseits extra eine Landebahn eingerichtet.

 

Radtour mit Cheevi

Am Freitag habe ich die Fahrräder aus der Garage rausgeholt und mit Cheevi eine Radtour gemacht. Es war das erste Mal, dass Cheevi am Fahrrad laufen musste. Zuerst war er sehr vorsichtig, lief schräg in maximaler Entfernung und guckte immer auf das Fahrrad. Irgendwann erkannte er, dass keine Gefahr droht und er lief ganz normal. Wir sind erst die lehmige Zufahrtsstraße des Stellplatzes gefahren, dann auf einer normalen Straße zum nächsten Ort Las Cantareros und dann über Feldwege zum Stellplatz zurück. Es klappte sehr gut, ich werde es bald wiederholen.

 

Zweimal haben wir das Wohnmobil reisefertig gemacht und sind tagsüber weggefahren. Das erste Mal am Samstag zum Einkaufen beim Consum und das zweite Mal am Montag nach Puerto de Mazzarón. Beide Male sind wir essen gegangen. Mittags gibt es überall ein Menu für 9-10€ mit 2 Vorspeisen, Hauptgericht, z.T. auch Nachspeise, Kaffee und ein Getränk. Als Kaffee nehmen wir immer den Carajillo (mit Brandy), der kostet meistens 1,20€.

 

Cheevi hat mich adoptiert

Unsere beiden Hunde fühlen sich hier sehr wohl, kläffen immer noch, sobald sie einen unbekannten Hund sehen. Das ist aber vorbei, sobald sie Kontakt mit ihm aufgenommen haben. Tagsüber sind sie mit uns vor dem Womo. Leider müssen wir sie immer anhängen. Das finden sie nicht gut, ist aber nicht zu ändern. Negri habe ich beim Gassi gehen schon mal von der Leine abgemacht. Sie läuft dann vor mir zum Womo zurück. Cheevi hat mich adoptiert, sobald ich mich entferne, fängt er an zu jammern. Abends kommt Cheevi immer zu mir auf das Sofa und relaxt. Negri zieht sich in ihr Körbchen zurück, aber hin und wieder hat sie auch das Bedürfnis zu Gaby aufs Sofa kommen.