Spanien (2016)

Letzte Tage auf Rancho Buena Vista

Tag 23-24: Dienstag und Mittwoch, 02.-03.02.2016

 

Unser Nachbar hat Modellflugzeuge und eine Drohne dabei. Es ist eine Phantom 2 mit einer hochauflösenden Kamera. Gestern hat er sie fliegen lassen. Bedient wird sie mit einer Fernsteuerung, auf der ein Smartphone eingeklemmt ist. Auf dem Bildschirm sieht man das Livebild. Man kann die Kamera in ihrer Neigung verstellen und direkt Fotos oder Videos aufnehmen, die dann auf dem Smartphone gespeichert werden. Das macht echt Spaß und so ein Teil steht jetzt auch auf meiner Wunschliste.

 

Wen man so alles trifft

Wenn wir unterwegs sind, treffen wir immer wieder interessante Menschen, die ihr Leben neu organisiert haben. Da sind z.B.
  • Ulli und Regina, Ruheständler, die vor ein paar Jahren ihr Haus verkauft haben und in eine Mietwohnung gezogen sind. Das Haus machte nur noch Arbeit und wenn man viel unterwegs ist und nach Hause kommt, hat lacht einem nur die Arbeit an. Vor einem Jahr ist deren Sohn in die Wohnung eingezogen und jetzt leben sie nur noch im Wohnmobil. Wenn sie nach Hause wollen, fahren sie zu ihrem Sohn und schlafen im Womo.
  • Wolfgang und Barbara, die auch ihr Haus verkauft und alle unwichtigen Dinge verkauft oder entsorgt haben. Wichtiges Inventar ist eingelagert. Die beiden leben nur noch im Wohnmobil, überwintern in Spanien und in der warmen Jahreszeit sind sie in Mitteleuropa unterwegs. Anlaufpunkt in Deutschland sind deren Kinder.
  • Ein anderes Beispiel sind Ingo und Moni, die noch erwerbstätig sind. Die beiden haben einen Betrieb für Abluftanlagen, aber ohne feste Angestellte. Sie erledigen alle Geschäfte aus ihren großen Wohnmobil heraus. Wenn sie zu ihren Kunden im In- und Ausland müssen, packen sie alle Materialien in einen großen geschlossenen Anhänger, fahren zu dem Kunden, erledigen die Montage und wohnen im Wohnmobil. Im Winter, wenn keine Termine anstehen, erholen sie sich in Spanien.
Heute habe ich mit Cheevi wieder mit dem Rad gefahren. Wir sind über Feldwege nach Campasol und zurück über eine Nebenstraße. Es waren so ca. 10 km, Cheevi ist immer brav nebenher gelaufen und sich tapfer geschlagen.
 
Gaby hat heute abend Bratkartoffeln mit Spiegeleiern gemacht, war echt lecker mal wieder deutsch zu essen.