Spanien (2016)

Letzte Tage in San Javier, Fahrt nach Daimus

Tag 39-43: Donnerstag, 18. bis Montag, 22.02.2016

 

Am Donnerstag war schon wieder Trainingstag der Kunstflugstaffel der Luftwaffe mit denselben Manövern wie am Dienstag, ein großartiges Schauspiel. Wir waren wieder am Fotografieren und Filmen und konnten uns gar nicht satt sehen.

 

Cheevi, Negri, Lena von Ove und Ingrid und andere Hunde spielen regelmäßig fangen auf dem Strand. Lena liebt es auf Cheevi zu springen, der weiß sich schon zu wehren.

 

Lecker Fisch essen in Los Alcázares

Samstag Mittag fuhren wir mit Ove und Ingrid mit den Fahrrädern nach Los Alcázares zum Essen, die Hunde mussten im Wohnmobil bleiben. Es war sehr windig und wir fuhren die kilometerlange Strandpromenade bis zum Ende auf der Suche nach einem Lokal. Wir gingen dann ins Fischrestaurant San Antonio, das auf Stelzen ins Meer gebaut ist. Es waren nur Spanier im Lokal, was ein gutes Zeichen ist. Das Essen war gut, die Bedienung sehr aufmerksam und freundlich und wir waren zufrieden. Beim Rückweg bließ uns der Wind voll entgegen, aber dank unserer E-Bikes schafften wir es ohne allzu große Anstrengungen. Viele Surfer und Kite-Surfer genossen den Wind auf dem Mar Menor.

 

Kostenlose Paella im Camping-Restaurant

Am Sonntag wurden wir vom Stellplatzbetreiber zum Paella-Essen eingeladen, das machen die im Winter so für die Camper. Wir erhielten sogar noch einen zweiten Teller und waren pappstatt und zufrieden.

 

Wir verbrachten eine schöne Woche in San Javier, die Hunde hatten viel Spaß auf dem Strand und wir lernten Ove und Ingrid kennen mit denen wir uns sehr gut verstanden.

 

Weiter in Richtung Norden

Am Montag trennten sich unsere Wege, wir nach Norden und die beiden Richtung Süden. Wir wussten am Mittag noch nicht wo wir am Abend landen würden. Unterwegs beschlossen wir nach Oliva zu fahren, da hatten wir eine Empfehlung für den Campingplatz Rio Mar direkt am Strand mit angeschlossenem Restaurant. In dem wollten wir zu Abend essen, denn es war unser Hochzeitstag. Leider waren die Parzellen und Wege auf diesem Campingplatz so klein, dass ich Mühe hatte ohne Schrammen und ohne mit dem Heck aufzusetzen da wieder weg zu kommen. Dann fuhren wir 2 km wieter zum sehr großen Camping Ole. Der Betreiber zeichnete uns auf einer karte 8 Parzellen ein, die für unser Womo geeignet wären. Aber Pustekuchen. Entweder die waren bereits besetzt oder wir konnten sie wegen zu tiefhängender Äste nicht erreichen.

 

Völlig entnervt fuhren wir davon und auf direktem Weg zu dem Stellplatz Dunes in Daimus, den wir bereits von der Hinfahrt kannten. Auf dem Weg dorthin kamen wir an dem Stellplatz KM Zero vorbei. Auch so ein furchtbares Ding, betoniert, zwischen Häuserschluchten, überfüllt, weit weg vom Strand. Der Stellplatz in Daimus war voll. Der Betreiber wollte uns nicht fortschicken und erlaubte uns dirket neben die Rezeption zu parken. Wir waren froh, kurz vor 19:00 endlich angekommen zu sein. Aus dem Abendessen im Restaurant wurde nichts, denn es gibt überhaupt keine Lokale in unmittelbarer Nähe. Also zauberte Gaby auf die Schnelle was Warmes in der Küche.