Spanien (2016)

Puerto de Mazarrón

Tag 7-9: Sonntag 17. bis Dienstag, 19.01.2016

 

Am Sonntag gönnten wir uns einen Ruhetag in Daimus.

 

Am Montag sollte es zu nächsten Ziel nach Puerto de Mazarrón gehen. Davor waren aber noch 2 Dinge zu besorgen: ein Flaschenventil für spanische Gasflaschen und das Aufladen der SIM-Karte in einem Orange Shop.

 

Für das Ventil fuhren wir zu einem Caravan-Händler. Wir hatten zwar eine Adresse, aber bei einen Km-Adresse auf einer Landstraße ist das nicht so einfach, zumal wir kein Schild des Händlers entdecken konnten. Wir erkundigten uns bei einer Tankstelle und der nette Mensch malte uns auf einem Zettel den Weg auf. Erst dann wurden wir fündig. Ein netter Mitarbeiter verkaufte mir nicht nur das Teil, sondern montierte es gleich und machte noch eine Dichtigkeitsprüfung am Anschluss. Jetzt fehlte uns nur noch eine Flasche. Wir fuhren später zu einer Repsol-Tankstelle und wollten eine Flasche kaufen, aber die tauschen nur leere Flaschen gegen volle. Nur bei einer Repsol-Gas Verkaufsstelle kann man diese erwerben und wenn man Pech hat, wollen die auch noch das ganze Gas-System prüfen. Am besten ist es irgendwo eine gebrauchte leere Gasflasche zu kaufen. Da wir auf der ganzen Fahrt keine Verkaufsstelle fanden, gaben wir erstmal dieses Vorhaben auf.

 

 

Die Suche nach einer Aufladestation für die SIM-Karte

Für die SIM-Karte mussten wir nach Gandia zu einem Carrefour am Stadtrand. Das Navi schickte uns durch enge Gassen in die Innenstand (war wohl eine Abkürzung). Irgendwann ignorierten wir das Navi, fuhren einfach raus aus die Stadt und fanden schließlich das Einkaufszentrum. Es gab dort rieisige Parkplätze, aber alle Eingänge waren durch Eisenstangen in 2m Höhe versperrt, damit nur PKWs reinfahren. Für uns gab es da kein Durchkommen. Schließlich parkten wir das Womo in der Einfahrt der angeschlossenen Tankstelle im Halteverbot. Das Aufladen der SIM-Karte war auch kein leichtes Unterfangen. Wie so oft musste ich feststellen, dass junge Mitarbeiter in Geschäften kein Englisch oder sonst eine Framdsprache sprechen. Man muss dabei nur beharrlch sein und mit Händen und Füßen und ein paar Brocken Spanisch versuchen sein Ziel zu erreichen. Ich weiß jetzt auch, wie ich das Volumen online aufladen kann. Ich habe mir das auf meinem mitgebrachten iPad zeigen lassen.

 

Danach sind wir noch kurz zum Lidl und gegen 14:00, reichlich spät, ging schließlich die Reise los.

 

 

Zu Besuch bei Facebook-Bekannten

Wir fuhren die Küstenstraße über Denia und Calpe. Die Strecke ist sehr schön, zieht sich aber hin. Erst ab Benidorm kamen wir auf eine Schnellstraße und erreichten gegen 18:00 den Camping Las Torres in Puerto de Mazarrón.

 

Wolle und Barbara aus unserer FB-Gruppe erwarteten uns bereits und halfen beim Einparken in die enge Parzelle. Dabei musste ein Baum einen Ast einbüßen, zum Glück ohne Schramme am Womo. Es gab aber noch ein weiteres Problem: Auf der Hälfte des Stellplatzes befindet sich ein Metallgestell das zur Anbringung eines Sonnenschutzes im Sommer diente. Eigentlich kein Problem, aber unser Womo war einfach zu hoch. Schließlich stellten wir es so weit wie möglich diagonal auf den Stellplatz und ließen das Heck in die Campingstraße ragen. Inzwischen war es halb acht, wir aßen schnell was und bescuhten dann zum Ausklingen des Abends Wolle und Barbara in Ihrem Womo.

 

 

Am nächsten Tag bin ich gleich zur Rezeption, erklärte unser Stellplatzproblem und siehe da, es gab doch noch einen freien Platz für große Wohnmobile. Also nichts wie dorthin, ein Engländer musste noch seinen PKW beiseitestellen, damit ich das große Teil vernünftig in die Parzelle bekam. Endlich waren wir angekommen, räumten Tisch, Stühle und Fahrräder aus der Garage und genossen den Tag. Wolle gab mir noch einen Tipp: Ein holländischer Dauercamper verkauft gebrauchte Gasflaschen, die von Campern stammen, die ihr Hobby aufgaben. Also nichts wie hin und siehe da, er hatte noch eine. Jetzt muss ich die nur noch bei Gelegenheit die Flasche gegen eine volle tauschen und unser Gasproblem hat endlich ein Ende. Am Nachmittag bin ich mit Wolle auf dem Fahrrad runter in die Stadt, um sie mir anzusehen. Gaby blieb mit den Hunden zu Hause.