Süditalien (2016)

Bellaria Igea Marina

Sonntag 11.09. bis Dienstag 13.09.2016

Unser Standort ist Igea Marina in der Gemeinde Bellaria, kurz oberhalb von Rimini. Das ist ein typischer Urlaubsort der Adria mit unzähligen Hotels und Ferienwohnungen am Strand und in den dahinterliegenden Straßen, Geschäften, Restaurants, Bars und Diskotheken. Der Strand ist unterteilt in Bereiche mit Liegen und Sonnenschirmen in Reih und Glied, wo die Urlauber wie in einer Sardinenbüchse liegen. Zwischendurch gibt es immer wieder Abschnitte mit freien Stränden,

 

Remmi Demmi am Strand

Unser Stellplatz liegt etwa 100 m von einem freien Strandabschnitt entfernt. Im Sommer ist hier die Hölle los, jetzt in der Nachsaison ist es ruhiger. Aber am Samstag ist doch viel Remmi Demmi, viele Wochenendurlauber und massenhaft junge Leute sind hier. Am Strand findet das ganze Wochenende ein Beach-Volleyball-Tournier statt. Dort ist eine große überdachte Bühne aufgebaut, wo um 23:00 sehr laute Disco-Musik bis morgends um halb fünf gespielt wird. Es wird eben abgefeiert. Uns stört das nicht weiter. Am Sonntag abend ist der ganze Spuk vorbei.

 

Nachdem wir am Samstag ziemlich erschöpft von der Reise ankommen, gehen wir auf Empfehlung des sehr netten Stellplatzbetreibers in der Nähe essen. Wir sitzen auf der Terrasse und bestellen Pizzoccheri mit Speck und Rucola, Kalbschnitzel in Pizza Capricciosa mit einem Durchmesser von 40 cm. Es ist sehr lecker. Und der Hammer ist, dass Gaby die ganze Pizza selbst aufisst und ich nur ein kleines Stück probieren darf. Ein seltener Moment.

 

Erholung von der Anreise

Am Sonntag relaxen wir auf unserem Platz, gehen am späten Nachmittag an den Strand und sogar ins Wasser. Der Sand ist weiß und feinkörnig. Man kann sehr weit im Wasser rausgehen und man hat immer noch Grund unter den Füssen. Am Abend grillen wir und genieß die gute Luft bei einer leichten Brise.

 

Ursprünglich wollten wir am Dienstag weiterfahren, aber wir bleiben doch noch einen weiteren Tag. Wir wollen uns von dem gestrigen Ausflug nach San Marino erholen. Gaby liest den ganzen Tag ein eBook und ich mache mich daran, endlich die Reiseberichte zu schreiben. Die Hunde liegen sehr entspannt bei uns, Negri frei und Cheevi an einer langen Leine. Er buddelt sich schließlich im Sand ein Loch und legt sich da rein. Die Ohren sind immer auf Empfang gestellt. Schließlich weiß man ja nie, ob sich ein anderer Hund meldet oder jemand sich unserem Platz nähert. Dann muss man halt reagieren.