Software-Tipps 1

1Password

 

Dass man keine Passwörter wie 123456 verwenden sollte oder welche, in den der Name oder das Geburtsdatum enthalten sind, sollte mittlerweile jedem klar sein. Auch dass man für jede Seite ein anderes Passwort verwenden sollte, damit Betrüger beim Diebstahl von Zugriffsdaten nicht gleich Zugriff auf weitere Portale erhalten, darüber bereichten Medien immer wieder. Ein Pawwort sollte immer einmalig sein und aus Klein- und Großbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen mit einer Länge von mindestens 12 Zeichen bestehen. Ich selbst verwende eine Länge von 20 Zeichen, unmöglich für ein Knack-Programm sie zu entschlüsseln.

 

Wie kann man sich die vielen unterschiedlichen Passwörter merken? Mit einem Passwort-Manager, der sich alle Passwörter verschlüsselt merkt, einen Passwort-Generator anbietet. Der Zugriff erfolgt über ein Master-Passwort, das sich der ANwender merken kann. Das Programm soll auf allen Systemen Windows, Mac, IOS und Android laufen und sich automatisch auf allen Geräten synchronisieren.

 

Ich habe mich schon vor mehreren Jahren mit dem Thema beschäftigt und nutze seitdem die Software 1Password. Die Daten liegen in meiner Dropbox und dort in einem Ordner, der zusätzlich über BoxCryptor verschlüsselt ist. Für alle Browser gibt es ein Plug-in. Wenn ich von einer Website aufgefordert werde meinen Usernamen und das Passwort einzugeben, klicke ich im Browser auf das 1Passwort-Logo und die Software schreibt mir in die beiden Eingabefelder die korrekten Daten. Einfacher geht es nicht.



Dict.cc

 

Das ist ein Wörterbuch für 25 Sprachen und ist ohne Internetverbindung nutzbar. Die Wortschätze können innerhalb der App kostenlos heruntergeladen und aktualisiert werden. Alle Wörterbücher funktionieren bidirektional. Der Wortschatz ist z.T. sehr umfangreich, beim Deutsch-Englisch-Wörterbuch sind es  mehr als 1 Million Übersetzungen.

 

In Kombination mit Deutsch werden folgende Sprachen angeboten:

Albanisch, Bosnisch, Bulgarisch, Dänisch, Esperanto, Finnisch, Französisch, Griechisch, Isländisch, Italienisch, Kroatisch, Latein, Niederländisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Russisch, Schwedisch, Serbisch, Slowakisch, Spanisch, Tschechisch, Türkisch, Ungarisch.

 

Die Wörterbücher sollte man sich vor Antritt einer Auslandsreise herunterladen. Ich habe sie immer dabei.



Drops

 

Es gibt viele Wetter-APPs, aber wenn es darum geht zu wissen, um welche Uhrzeit es regnet, dann schwächeln sie. Ganz anders ist das mit Drops. Drops schickt eine Push-Nachricht auf das Smartphone oder Tablet, wenn ein Regenschauer (leicht bis stark)  angekündigt ist und gibt dabei die genaue Uhrzeit an. Die Vorhersage gilt für die nächsten 2 Stunden.

Ich nutze diese App seit längerem und habe festgestellt, dass die Zeitangabe sehr genau ist, max. eine Abweichung von 5 Minuten. So wurde ich schon mehrfach davor bewahrt, beim Gassi gehen nass zu werden.

 

Drops läuft nur mit Orten in Deutschland. 



Duolingo

 

Wenn man im Ausland unterwegs ist, dann ist es sehr hilfreich, wenn man die Sprache des Landes etwas beherrscht. Mit Einheimischen kommt man so besser ins Gespräch, was für den Urlaub immer nützlich ist. Die bekannteste Spachenlern-App ist Babbel. Ich habe sie selbst ausprobiert und fand sie sehr gut. Mich hat lediglich das Preismodell nicht gefallen, denn wenn man unterwegs ist und keine Zeit hat, läuft das Abo weiter.

 

Ich bin mittlerweile zu Duolingo umgestiegen. Das ist eine kostenlose Sprach-APP mit der es richtig Spaß macht, eine Fremdsprache zu lernen. Der Unterschied zu Babbel ist, dass nur die Sprachen englisch, französisch und spanisch angeboten werden und Grammatik nicht explizit sondern intuitiv gelernt wird.

 

Artikel aus Zeit Online...



FilmoraGo

 

Einfach zu bedienende App zum Erstellen und bearbeiten von Videos. Quellen können sein Bilder und Videos aus Galerie, Alben, von Facebook oder Instagram. Für die einzelnen Szenen können Übergänge eingebaut und das Video mit Musik hinterlegt werden. Das fertige Video kann direkt in Social Media gepostet werden,

 

Folgendes Beispiel habe in 5 Minuten erstellt.



Flickr

 

Mit der Zeit sammeln sich auf dem Computer Tausende von Fotos an. Wie stellt Ihr sicher, dass die nicht irgendwann verloren gehen?

Ich speichere die Fotos auf einem NAS und jede Nacht werden sie auf ein externes Laufwerk gesichert. Die Backups stehen mir 6 Monate zur Verfügung. Funktioniert bestens und ich konnte so auch schon Fotos wiederherstellen, die ich versehentlich gelöscht hatte.

 

Die 100%ige Lösung ist das immer noch nicht, denn das System könnte abrauchen oder es wird bei einem Einbruch gestohlen.

 

Meine Lösung ist Flickr, das ist eine kostenlose Foto-Cloud mit einem Volumen von 1TB! Das reicht für bis zu 200.000 Fotos. Man braucht nur einen Yahoo-Account und kann dann sofort mit dem Hochladen beginnen. Für den besseren Überblick kann man dort auch Alben einrichten. Mit der Flickr-App hat man immer Zugriff auf all seine Fotos und kann bei Bedarf einzelne Bilder herunter laden.



Flipboard

 

 

Ganz einfach erklärt ist Flipboard eine App, die eine Sammlung von interessanten Nachrichten aus dem Netz, die in einem Magazin zusammengefasst sind, darstellt. Man kann Personen und Alben auf Flipboard folgen oder Feeds von Webseiten abonnieren und bekommt dann seine Nachrichten zusammengefasst auf seinem Tablet, Smartphone oder im Browser abrufbar.

 

Als Nutzer blättert man, bzw. flipt man durch die angezeigten Nachrichten. Man flipt wie durch ein Magazin durch seine ausgewählten Neuigkeiten und kann so unwichtige News überspringen und interessante Beiträge anklicken und lesen.